Dominik Dietrich

 

Dominik Dietrich

Regionalsekretär bei syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation, Präsident des städt. Gewerkschaftsbunds St. Gallen, Vorstandsmitglied des kant. Gewerkschaftsbunds St. Gallen, Mitglied der Kommission für Gender - und Familienfragen der Stadt St. Gallen, Mitglied im Parteivorstand SP Stadt St. Gallen, Mitglied der Gewerkschaften syndicom und Unia, Mitglied bei Green Cross Schweiz, Mitglied bei Solarspar, Mitglied beim Mieterverband Ostschweiz

Nationalratswahlen 2015 - meine Motivation

Nicht zuletzt die Schliessung der Swissprinters St. Gallen AG (ehem. Zollikofer AG) war 2012 ausschlaggebend, dass ich begann, mich neben der Gewerkschaftsarbeit auch politisch zu engagieren. Zum ersten Mal wurde mir bewusst, dass die parlamentarische Politik versagt hatte. Denn während es in Lausanne den Gewerkschaften mit Hilfe der lokalen Politikerinnen und Politiker gelungen war, die Schliessung der dortigen Swissprinters-Druckerei zu verhindern, unterliessen es die städtischen und kantonalen Behörden in St. Gallen, sich für den Erhalt der Swissprinters St. Gallen AG und somit für 173 Arbeitsplätze in ihrer Region einzusetzen. Mit der Motivation, gewerkschaftliche Anliegen innerhalb der politischen Landschaft zu stärken, möchte ich für die kommenden Nationalratswahlen kandidieren. Denn bürgerliche Politikerinnen und Politiker verbreiten mit ihrer Entsolidarisierungskampagne Angst und Schrecken. Hilfsbedürftigen unterstellen sie von vorne herein Missbrauchsabsichten, was zu ständigen Angriffen auf unsere Sozialwerke führt. Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund werden reflexartig als kriminell abgestempelt. Diese Politik stellt die Schweiz innerhalb von Europa ins Abseits und gefährdet die Personenfreizügigkeit und mit ihr die bilateralen Verträge, welche Voraussetzung für die Flankierenden Massnahmen sind. Diese sind neben Gesamtarbeitsverträgen das wichtigste Mittel der Gewerkschaften, um faire Arbeitsbedingungen durchzusetzen und Arbeitnehmende vor dem Missbrauch ihrer Arbeitskraft zu schätzen. Wir müssen täglich - und nicht nur während der Wahlen - mehr Optimismus, mehr Solidarität, mehr Weltoffenheit und mehr Chancengleichheit auf die Strasse tragen. Alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen die gleichen Chancen haben sich zu bilden, berufstätig zu sein und bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es innerhalb der linken Politik starke Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften. Im Zentrum meines politischen Handelns stehen die Menschen. Ich trete für die Wahrung der Menschenrechte ein und für die Freiheit der Einzelnen im Sinne einer sozialen Selbstbestimmung. Voraussetzung dazu bildet die gerechte Verteilung von gesellschaftlichen Chancen und Gütern, besonders von Arbeit, Bildung, Einkommen und Vermögen. Deshalb engagiere ich mich innerhalb der Gewerkschaftsbewegen, der SP und der Kommission für Gender - und Familienfragen. Damit kann ich einen Beitrag zur Reduktion dieser Ungleichheiten leisten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Liste 9